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Ausfahrt mit 280 SLC


          Die Restauration und die Folgen




          Erste Ausfahrt mit Vater und Sohn




          Die Tradition der Vater/Sohn Ausfahrten lebt wieder auf. Nach der erfolgreichen Restauration meines 280 SLC konnten
          wir es beide kaum noch abwarten, bis es soweit war. Der Wunsch meines Sohnes war, die Gegend und Geburtsstätte
          seiner verstorbenen Oma etwas näher und bewusster zu besuchen.






































          Ausfahrt in die Eifel


           Also machten wir uns auf in die Eifel. Von Frankfurt aus fuhren wir über   Am nächsten Morgen führte uns unser Weg über den Rurstausee. Bei schö-
          Rheinhessen zunächst nach Traben Trabach. In diesem bekannten Örtchen   nem Wetter waren einige Aktivitäten von Bootsbesitzern zu sehen, die ihre
          machten wir Pause und ließen uns einen Kaffee und einen selbst gebackenen   Boote nach der Winterpause zu Wasser ließen.
          Apfelstrudel schmecken.                               Auch die Größe des Rurstausees ist immer wieder beeindruckend. Von dort
           Danach steuerten wir das Ziel des ersten Tages an, Monschau in der Eifel.   aus steuerten wir zum „eigentlichen Ziel“ der Ausfahrt, dem Geburtshaus
          Über schöne kurvenreiche Strecken, Blick auf den Hochmoselübergang und
          den Nürburgring ging’s gemütlich zum Zielort.        Brücke Hochmoselübergang
           Ich fungierte als Beifahrer, dadurch konnte ich das Coupéchen mit allen
          Sinnen spüren. Während ich mich nicht auf den Verkehr konzentrieren mußte,
          konnte ich in Gedanken die Restauration nochmals Revue passieren lassen
          und voller Genugtuung das Ergebnis genießen. Der satte Sound des schnur-
          renden Motors, die präzise Lenkung der neuen Vorderachse mit Lenkgetriebe/
          Lenkung, die entschiedene Verzögerung der Bremsen, die gelassene Aufnah-
          me von Straßenunebenheiten und das fast Cabrio-Feeling eines Coupés. Das
          Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir alle vier Fenster und das
          neu restaurierte Schiebedach öffnen. Der Fahrtwind umwehte bei gemütlicher
          Fahrt unsere Köpfe und wir waren beide „Stolz wie Bolle“.
           In Monschau hatten wir ein kleines Hotel mit eigenem Unterstellplatz für
          unser Schätzchen. Den Tag beendeten wir mit einem gediegenen Abendessen
          und 2 bis 3 Bieren.



          56   -   107 Klassik 4/2022                 Das Clubmagazin des Mercedes-Benz R/C 107 SL-Clubs Deutschland e.V.
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